Baugeld – Immer noch auf historisch günstigem Niveau

 

Noch tiefer werden die Zinsen für Baufinanzierungen wohl kaum noch sinken: Wer dieser Tage eine Immobilie finanziert, zahlt für sein Darlehen so wenig wie seit Jahren nicht. Dennoch sollten Bauherren Immobilienfinanzierungen genau miteinander vergleichen. Die Unterschiede zwischen den Anbietern sind immens.

Die Finanz- und Schuldenkrise scheint in Europa vorerst ausgestanden zu sein. Die Inflation verharrt auf niedrigem Niveau und die EZB belässt die Leitzinsen auf Rekord-Tiefstständen, damit die Konjunktur in Schwung kommt. Das sind ideale Zeiten für die Baufinanzierung.

 

Wer allerdings denkt, mit seiner Finanzierung abwarten zu können, bis die Zinsen noch weiter fallen, könnte enttäuscht werden. Die EZB wird nämlich alles unternehmen, damit die Inflation schon bald wieder steigt. Und dann werden auch die Hypothekenzinsen wieder steigen. Es empfiehlt sich daher, seine Zinsen jetzt langfristig festzuschreiben. Wer das tut, kann derzeit wenig Fehler machen – wenn er vorher intensiv die Baugeld-Konditionen vergleicht.

 

Lange Zinsbindungsfristen mit hoher Planungssicherheit sind im Zinstief besonders interessant: Wer die Baufinanzierungs-Angebote vergleicht, findet fast unschlagbar günstige Kreditkonditionen: 15-jährige Darlehen sind bereits ab 1,76 Prozent zu haben – vorausgesetzt, der Kreditnehmer kann rund 50 Prozent des Objektwerts mit eigenem Geld finanzieren. Selbst eine Zinssicherheit von 20 Jahren gibt es schon für einen Effektivzins von knapp zwei Prozent.