Nun ist es beschlossen und ab dem 18.9.2018 kann das „Baukindergeld“ rückwirkend für das Jahr 2018 beantragt werden. 1.200,00 € pro Kind und Jahr, max. für 10 Jahre sind drin. Für Einkommenshaushalte bis 75.000,00 € p.a. soll  nun der Immobilienerwerb angekurbelt werden.

Aus unserer Sicht wieder einmal ein „Tropfen“ auf den heißen Stein, bedenkt man der Hürden in Punkto Grunderwerbssteuer & Co.!  Aber das ist gar nicht der entscheidende Punkt, sondern eher der, dass der Wohnungsbau der Nachfrage nicht annähernd gerecht wird und das flächendeckend.

2017 wurden zwar mit rund 245.000 Fertigstellungen 4% mehr als im Vorjahr 2016 errichtet, aber bei einem Bedarf  von 400.000 bei weitem nicht ausreichend.

Sofern die Bundesregierung keine neuen, bzw. attraktiveren Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau, z.B. durch eine höhere Abschreibung, wie wir sie u,a. auch schon hatten, schafft, gehen wir von weiter steigenden Preisen und Mieten aus, was den Erwerber, bzw. Suchenden nicht schneller, bzw. überhaupt zu seiner Immobilie führt.

Aus Sicht der jetzigen Vermieter sicherlich nicht besorgniserregend, steigt doch dadurch der Mietertrag und damit die Rendite.